

Das Anlageziel des Fonds besteht - nach den Kriterien für umsichtiges Investment-Management - in der Maximierung des Gesamtertrags, der aus einer Kombination von Zinserträgen, Kapitalzuwachs und Währungsgewinnen besteht. Unter gewöhnlichen Marktbedingungen investiert der Fonds in ein Portfolio aus fest oder variabel verzinslichen Schuldtiteln, die von Staaten, quasi-staatlichen Organisationen oder Unternehmen in aller Welt begeben werden. Der Fonds wird gegen Euro abgesichert.
Überblick  Im Februar erholten sich Risikoanlagen weiter von der in der zweiten Hälfte 2011 aufgetretenen Panik.  Der Templeton Global Total Return Fund schnitt im Februar besser ab als der Barclays Capital Multiverse Index. Das lag an seinen Währungspositionen, gefolgt vom gesamten Anleihenengagement sowie den Zinsstrategien.  Wir haben im Rahmen unserer Strategien generell auf extrem kurze Duration gesetzt und gleichzeitig versucht, die nach unserem Dafürhalten relative Attraktivität der Währungen von Ländern auszunutzen, deren Fundamentaldaten mittelfristig für Wachstum sorgen dürften.  Bei offenen Kapitalmärkten dürfte weiter reichlich globale Liquidität auf Schwellenmärkte fließen, die mit starken makroökonomischen Fundamentaldaten aufwarten - etwa in Asien, vor allem, da die Regionalwährungen dort vielfach immer noch unterbewertet wirken. Marktkommentar Im Februar erholten sich Risikoanlagen weiter von der in der zweiten Hälfte 2011 aufgetretenen Panik. Der Druck auf das gesamte europäische Bankensystem und die Märkte für Staatsanleihen ließ spürbar nach, weil die Europäische Zentralbank (EZB) weitere Unterstützung und Liquidität durch ihr langfristiges Refinanzierungsgeschäft bot. Ferner wurde Griechenland eine weitere Tranche an Hilfsgeldern der europäischen Staaten gewährt, weil es Haushaltsreformen und Bedingungen für einen Anleihentausch zustimmte und so den Weg für eine Umstrukturierung freimachte. Außerdem haben Mitglieder der Europäischen Union eine Fiskalunion weiter vorangetrieben - ein notwendiger Schritt zur Minderung der Gefahr weiterer Ansteckungseffekte oder eines Wiederaufflackerns der Krise. Etliche Länder machten erneut Fortschritte bei der Umsetzung von Reformen, unter anderem Italien, das sein Defizitziel fürs letzte Jahr übertraf. Für die Vereinigten Staaten erkennen wir angesichts einer aufwärts korrigierten saisonbereinigten Jahreswachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts von 3,0% im Quartalsvergleich fürs vierte Quartal 2011 und mehrerer Monate mit relativ robusten Arbeitsmarktzahlen keine größere Rezessionsgefahr. In China weisen höherfrequente Indikatoren weiter auf ein sanftes Aufsetzen hin statt auf eine harte Landung. Bericht über die Wertentwicklung und ihre Triebfaktoren Der Templeton Global Total Return Fund rentierte im Februar 2012 netto 3,33% (1,46% in EUR). Seine Benchmark, der Barclays Capital Multiverse Index, verbuchte dagegen in gleicher Währung 0,05% (-1,76% in EUR). Die positive absolute Wertentwicklung und der relative Ertragsvorsprung des Fonds im Berichtsmonat stammten in erster Linie von Währungspositionen, gefolgt vom gesamten Anleihenengagement und den Zinsstrategien. Die starke Performance der meisten Finanzmärkte vom Januar setzte sich in den Februar hinein fort. In diesem Umfeld profitierten Währungen in Asien ohne Japan und Lateinamerika im Berichtsmonat von soliden Fundamentaldaten und steigerten die absolute und die relative Performance. Das Engagement des Fonds in europäischen Peripheriewährungen gegenüber dem Euro war der absoluten Wertentwicklung ebenfalls zuträglich. Die starke Untergewichtung des Fonds im Euro schmälerte das relative Ergebnis zwar, doch dieser Effekt wurde durch die übergewichtete Fondsposition in peripheren europäischen Währungen wettgemacht. USSchatzpapierrenditen zogen im Berichtsmonat an.Der Japanische Yen verlor gegenüber dem US-Dollar. Infolgedessen trug die negative Nettoposition des Fonds im Japanischen Yen zur absoluten Wertentwicklung bei, während die ausgeprägte Untergewichtung im Yen gegenüber der Benchmark dem relativen Ergebnis zugutekam. Im Kreditsektor leisteten High-Yield-Unternehmensanleihen und Staatsanleihen die größten Beiträge zur absoluten und relativen Wertentwicklung. In Bezug auf die Zinsentwicklung in Industrie- und Schwellenländern hielt der Fonds an einem defensiven Ansatz fest. Dessen ungeachtet steigerten bestimmte Durations-Engagements in Europa die absolute wie relative Wertentwicklung. Strategie und Aktivität Wir stellen uns nach wie vor so auf, dass wir Zinsrisiken möglichst genau steuern können, die wir aus der Kombination von historisch niedrigen Zinsen und lockerer Währungspolitik in den G-3 (USA, Eurozone und Japan), wachsendem Preisdruck aus China und einer globalen Nachfrage entstehen sehen, die unseres Erachtens weit vom Zusammenbruch entfernt ist. Daher haben wir Ende Februar bei unseren Strategien generell auf extrem kurze Duration gesetzt und gleichzeitig versucht, die nach unserem Dafürhalten relative Attraktivität der Währungen von Ländern auszunutzen, deren Fundamentaldaten mittelfristig für Wachstum sorgen dürften.Ausblick Mit Blick auf die Zukunft hat sich die Fragestellung für Europa unseres Erachtens folgendermaßen verschoben: Wie entwickelt sich der im letzten Jahr vereinbarte Fiskalpakt zu einer tiefer greifenden Fiskalunion? Kann Italiens Premierminister Mario Monti jetzt ehrgeizige Strukturreformen durchführen, nachdem die Renditen italienischer Anleihen durch die langfristigen Refinanzierungsgeschäfte der EZB nicht mehr so unter Druck stehen? Kommt es in Griechenland zu einer geordneten Umschuldung? Setzt die EZB ihre faktische QE-Politik fort? In den USA dürfte es unseres Erachtens im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen kaum maßgebliche Haushaltskonsolidierung oder die dringend benötigte Sozialreform geben. Die Schwellenmärkte stehen nach unserem Dafürhalten im Gegensatz dazu vor einer ganz anderen politischen Herausforderung. Dazu gehört unter anderem die Rückführung präventiver Lockerungsmaßnahmen, wenn wieder Liquidität in ihre Volkswirtschaften fließt. Unseres Erachtens liegt das Umsetzungsrisiko für diese Volkswirtschaften in der Vermeidung einer verspäteten Wiederaufnahme ihrer Straffungszyklen, wenn das globale Konjunkturumfeld freundlicher wird. Ein zweiter Problembereich neben der Umsetzung von Politik betrifft die globale Verflechtung, durch die sich ein widriges Ereignis in Europa auf den Rest der Welt übertragen könnte. Doch Europa ist nicht der Hauptmotor der Weltwirtschaft. Hinzu kommt, dass Europa nach unserem Eindruck vermutlich in eine Rezession abgleitet, die Konjunkturindikatoren aber auf einen möglicherweise weit geringeren Rückgang hinweisen als nach der globalen Finanzkrise von 2008.Doch der Handel ist nur ein Zusammenhang. Die wichtigeren Verflechtungen bestehen unseres Erachtens unter Umständen auf den Kapitalmärkten. Die Anforderung der Europäischen Bankaufsichtsbehörde an die Banken, bis Juni dieses Jahres eine Kernkapitalquote von 9% nachzuweisen, wird breit angelegten Ersatz von Fremd- durch Eigenkapital erfordern. Da frisches Kapital extrem schwer aufzutreiben ist, könnte eine Alternative in der Veräußerung von Vermögensteilen bestehen, auch solchen im Ausland. Doch das Deleveraging vieler europäischer Banken macht nur einen Teil der Kapitalströme aus. So aggressiv wurde heutzutage noch nie Geld gedruckt.
Stand der Daten: 29.02.2012
| Top Holdings | ||
|---|---|---|
| 3.00%, Korea Treasury Bond, senior bond, 12/10/13 | 3,46% | |
| 4.00%, Korea Treasury Bond, senior bond, 6/10/12 | 3,07% | |
| 5.50%, Government of Sweden, 10/08/12 | 2,83% | |
| 4.25%, Korea Treasury Bond, senior bond, 12/10/12 | 2,74% | |
| 4,375%Gov.ofUruguay,sen. note,IndexLinked,12/15/28 | 2,50% | |
| 4.875%, Government of Iceland, Reg S, 6/16/16 | 2,01% | |
| 5.25%, Government of Romania, senior note, 6/17/16 | 1,60% | |
| 6.75%, Government of Hungary, D, 8/22/14 | 1,53% | |
| 5,40% Government of Ireland, senior bond, 3/13/25 | 1,17% | |
| Government of Poland, Strip, 10/25/12 | 1,17% | |
Stand: 29.02.2012
| Assets | ||
|---|---|---|
| Renten | 93,37% | |
| Geldmarkt/Kasse | 6,63% | |
Stand: 29.02.2012
| Währungsverteilung | ||
|---|---|---|
| Divers | 44,75% | |
| US-Dollar | 33,17% | |
| Südkoreanischer Won | 14,28% | |
| Schwedische Krone | 12,10% | |
| Polnischer Zloty | 11,36% | |
| Malaysischer Ringgit | 11,31% | |
| Australischer Dollar | 9,75% | |
| Singapur-Dollar | 7,97% | |
| Kasse | 6,63% | |
| Japanischer Yen | -9,54% | |
Stand: 29.02.2012