11. April 2019 

Mercedes-Benz Bank und VfB Stuttgart - Gemeinsam für Inklusion.

Bei der „VfBfairplay“-Woche verzichtete die Mercedes-Benz Bank als Hauptsponsor des VfB Stuttgart bereits zum fünften Mal auf ihre Trikotpräsenz an einem Bundesligaspieltag und machte so Platz für die gute Sache. Beim Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg prangte auf dem Brustring des VfB-Trikots „Brust raus für Inklusion!“ Dem Spiel gingen mehrere Veranstaltungen rund um das Thema Inklusion voraus. Lidia Jerke und Jessica Grammer vom Corporate Social Responsibility-Team der Mercedes-Benz Bank waren dabei.

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Lidia Jerke, Theo und Jessica Grammer waren beim "PFIFF"-Training dabei und bekamen auch noch ein Autogramm von Fritzle.

Lidia Jerke, Theo und Jessica Grammer waren beim "PFIFF"-Training dabei und bekamen auch noch ein Autogramm von Fritzle.

Und plötzlich stand er vor uns – Benjamin Pavard, das Abwehrass vom VfB Stuttgart. Ein Selfie musste schon sein! Und um dieses Bild würden uns viele Fans beneiden. Zugegeben: Wir, die keine Ahnung von Fußball haben und sogar Fritzle für einen Spieler halten würden, wären selbst nicht darauf gekommen, dass der junge Mann ein Fußballstar ist, ja sogar Weltmeister! Nur gut, dass uns ein fachkundiger Kollege einen Schnellkurs in Sachen VfB gegeben hatte.

Fußballtraining für Kinder und Jugendliche mit Handicap.

An diesem Tag mussten Benjamin Pavard, aber auch seine Mannschaftskollegen Dennis Aogo, Steven Zuber und Chadrac Akolo ohnehin Selfies im Akkord geben. Die VfB-Kicker schlugen beim “PFIFF“-Training auf. Die Abkürzung steht für „Projekt für inklusive Fußballförderung“. Mit diesem Programm bietet der VfB in Zusammenarbeit mit dem Württembergischen Fußballverbund ein strukturiertes Training für Menschen mit Handicap. Wir beide kamen mit acht weiteren Kollegen auf den Fußballplatz unweit der Mercedes-Benz Arena. Die Teams waren zusammengesetzt aus Jugendlichen mit Handicap und Mitarbeitern von Sponsoren des VfB.

Fußballtraining beim VfB Stuttgart für Kinder und Jugendliche mit Behinderung, unterstützt durch die Mercedes-Benz Bank.

Für uns war das Training ziemlich ernüchternd - wir mussten feststellen, dass es gar nicht gut bestellt war um unsere fußballerischen Fähigkeiten. Aber dafür waren die zwei Stunden richtig emotional. Denn die Kinder und Jugendlichen strahlten vor Freude und konnten es kaum fassen, dass sie mit ihren Idolen auf dem Rasen standen. VfB-Maskottchen Fritzle war übrigens auch da, er bespaßte die Kids und gab Autogramme. Nicht zuletzt konnten wir durch die Begegnung unsere Perspektive wechseln und auf Menschen treffen, denen wir in unserem Alltag nicht über den Weg gelaufen wären.

Soziales Engagement spielt eine wichtige Rolle bei der Mercedes-Benz Bank.

Das Fußballtraining war Teil einer Aktionswoche beim VfB zum Thema Inklusion, um mehr Aufmerksamkeit darauf zu lenken. Soziale Verantwortung wird auch bei der Mercedes-Benz Bank großgeschrieben. Mit unseren kulturellen Engagements, vielen Mitmachaktionen und der Möglichkeit für unsere Mitarbeiter, ihre eigenen Ideen für soziale Projekte einzubringen, versuchen wir als CSR-Team unser gesellschaftliches Engagement als festen Bestandteil der Unternehmenskultur erlebbar zu machen.

Impressionen.

Beim „PFIFF“-Training waren die Teams zusammengesetzt aus Jugendlichen mit Handicap und Mitarbeitern von Sponsoren des VfB.
Theo vom Verein „46PLUS“ glänzte mit seinem fußballerischen Können.
Und dann prüfte er höchstpersönlich, ob seine Ergebnisse auch korrekt eingetragen wurden.
Der Höhepunkt: Plötzlich standen Benjamin Pavard, Dennis Aogo, Steven Zuber und Chadrac Akolo auf dem Platz.
Die VfB-Spieler gaben willig Autogramme.
Am Ende gab es ein gemeinsames Foto vor der Mercedes-Benz Arena.
Mit dem Heimspiel des VfB ging die Aktionswoche zu Ende. Neben der „PFIFF“-Teilnehmer, durften auch die Kinder unserer Kollegen die Fußballer auf den Rasen begleiten.

Der Anpfiff zur Aktionswoche fand im Business Center der Mercedes-Benz Arena statt. Der VfB Stuttgart hatte zum „VfBfairplay“-Netzwerktreffen geladen. 120 Gäste, darunter zahlreiche VfB-Partner und -Förderer erlebten einen spannenden Abend mit Gesprächsrunden zum Leitthema Inklusion. Von uns stand Lidia als Expertin zum Thema CSR auf dem Podium. Neben der Vorstellung unseres Engagements lernten wir so einiges über die verschiedenen sozialen Aktionen des Fußballklubs. Im Mittelpunkt stand aber das erwähnte Projekt „PFIFF“. Für das musikalische Rahmenprogramm in den Pausen sorgte die „Brenz Band“, eine Musikgruppe, die zu einem großen Teil aus Menschen mit Behinderung besteht.

Auf dem Schlossplatz konnten Passanten ihre Berührungsängste "wegspielen".

Bevor wir mit den VfB-Stars trainieren durften, ging es zunächst in die Stuttgarter Innenstadt zu einem Aktionsnachmittag. Dort präsentierte sich „PFIFF“ mit seinem „VfBfairplay“-Court direkt auf dem Schlossplatz. Getreu dem Motto „Brust raus für Inklusion!“ wurden Passanten auf das Projekt aufmerksam gemacht und erhielten die Möglichkeit, ihre Berührungsängste gewissermaßen wegzuspielen. Mit dabei waren auch der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann sowie Wolfgang Dietrich, Präsident des VfB Stuttgart. Die beiden ließen es sich nicht nehmen, ihr Glück beim Torwandschießen zu versuchen. Und wer hätte das gedacht: Wir konnten da ganz gut mithalten!

Lidia und Jessica in der Mercedes-Benz Arena: "Trotz des Remis war die Woche ein voller Erfolg für Inklusion."

Mit dem Heimspiel des VfB gegen den 1. FC Nürnberg in der ausverkauften Mercedes-Benz-Arena ging die Aktionswoche zu Ende. Wir beide waren schon vor dem Anpfiff ganz aus dem Häuschen. Denn wir jubelten nicht nur den Spielern zu, sondern auch den Einlaufkindern. An diesem Tag hatten die Kinder unserer Kollegen die große Ehre, die Fußballer auf den Rasen zu begleiten. Da wurde der ein oder andere Kindertraum wahr! Außerdem waren auch wieder die „PFIFF“-Teilnehmer mit von der Partie. Auch wenn sich der VfB am Ende nur mit einem Unentschieden begnügen musste: Für das Thema Inklusion war die Woche ein voller Erfolg!

Von Lidia Jerke und Jessica Grammer

Holger Kirsch

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Harald Bertsch

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