1. September 2020

Digitale Telematik-Versicherung InScore: Sparen im Fahren

Mit der digitalen Autoversicherung InScore zahlt sich ein besonnenes Fahrverhalten wortwörtlich aus: Die Telematik-Technologie beeinflusst jede Versicherungssumme anhand der individuellen Fahrweise. Fahren Mercedes-Fahrer mit Telematik-Tarif umweltschonend und vorausschauend, tun sie folglich nicht nur dem Klima etwas Gutes, sondern auch ihrem Geldbeutel: Insgesamt bietet InScore Kunden die Möglichkeit, bis zu 30 Prozent ihrer Prämie zu sparen. Wie das genau funktioniert, lesen Sie hier.

Tele-was?

Damit die Kfz-Versicherungssumme des jeweiligen Kunden nicht mehr nur durch Merkmale wie Fahrzeugmodell, Fahrer oder Halter bestimmt wird, sondern sich primär nach dessen individuellem Fahrverhalten richtet, wird jede zurückgelegte Strecke im Hintergrund anonymisiert analysiert und nach Abschluss der Fahrt ausgewertet. Möglich gemacht wird das durch Telematik (Telekommunikation und Informatik). Das meint das Verknüpfen von Informationen aus zwei verschiedenen Informationssystemen. Dazu braucht es ein Telekommunikationssystem und eine spezielle Datenverarbeitung. In unserem Fall: die Datenerfassung über das Mercedes me connect Kommunikationsmodul, das für alle Mercedes-Benz Pkw Modelle mit Markteinführung ab 2018 und für ausgewählte Modelle früherer Baujahre verfügbar ist. Konkret bedeutet das: Die im Fahrzeug verbaute Telematic Control Unit (TCU) zeichnet Informationen zu Fahrstrecke (Autobahn, Landstraße, Stadtverkehr), Fahrzeit und Fahrstil (Beschleunigung und Bremsverhalten) auf und übermittelt diese, unter Einhaltung strengster datenschutzrechtlicher Anforderungen, anonymisiert an die Daimler Mobility AG. Die Ergebnisse, also der individuelle Driver Score des jeweiligen Kunden, lassen sich nach jeder Fahrt über das „Mercedes me finance Portal“ aufrufen – und beeinflussen am Ende des Abrechnungszeitraums die Höhe des Nachlasses auf die Versicherungsprämie.

Wie viel spart man mit InScore?

Bis zu 30 Prozent Rabatt erhalten InScore-Kunden auf Ihre Versicherungsprämie: einen Willkommensrabatt von 10 Prozent auf die ursprüngliche Versicherungsprämie bei Vertragsabschluss, weitere 10 Prozent bei Abschluss im Aktionszeitraum bis 31. Dezember 2020 und bis zu 10 Prozent Rabatt extra bei umsichtigem Fahrverhalten. Der individuelle Driver Score wird dem Versicherer einmal pro Jahr zum 1. September. mitgeteilt. Den entsprechenden Nachlass auf die Versicherungsprämie erhalten die Kunden zum 1. Januar des Folgejahres:

Um einen hohen Driver Score zu erzielen, gilt daher:

• Fahren Sie vorrausschauend und dem Verkehr angepasst
• Versuchen Sie starkes Bremsen und Beschleunigen zu minimieren
• Vermeiden Sie, falls möglich, Nachtfahrten am Wochenende, insbesondere auf der Landstraße, oder zur innerstädtischen Rush Hour.

Wer jetzt in Panik gerät, weil sich der Stau in der Innenstadt oder die Autobahnfahrt nicht immer vermeiden lässt, der muss sich nicht sorgen. Selbst wenn der Driver Score einmal schlechter ausfällt, erhalten Kunden in Folge immer noch 20 Prozent Nachlass bei Vertragsabschluss bis Ende des Jahres.

Selbstverständlich entscheidet nicht nur der Driver Score über die letztliche Ersparnis: Auch die Höhe der ursprünglichen Versicherungssumme fließt in die Berechnung des Nachlasses mit ein. Umso höher die ursprüngliche Versicherungssumme, desto höher fällt auch der Rabatt aus. Besonders interessant ist der InScore-Tarif somit für Fahranfänger. 

Was, wenn ein Kunde seine Daten nicht immer teilen möchte?

Für den jährlichen Nachlass auf die Versicherungssumme durch umsichtiges Fahren, gilt es zwei Dinge zu beachten: Erstens, eine Fahrt kann nur dann ausgewertet werden, wenn die Daten über die gesamte Fahrt hinweg übermittelt wurden. Und zweitens, für die Ermittlung des durchschnittlichen Driver Scores im jeweiligen Abrechnungszeitraum, muss die Datenübermittlungs-Quote mindestens einen Wert von 90 Prozent erreichen. Das heißt, 90 Prozent der gefahrenen Kilometer müssen in die Berechnung des Gesamtscores eingeflossen sein. Sollen die Daten einmal nicht erfasst werden, etwa weil das eigene Fahrzeug an einen Freund verliehen wird und dieser der Datenübermittlung via InScore widerspricht, so kann die Übertragung jederzeit abgewählt werden.

Kann man das mal testen?

Kann man! Das hat ein Projektteam aus vier Kollegen nun möglich gemacht. Gemäß dem Motto „Try Before You Buy“ werden Interessierte aufgerufen, die digitale Autoversicherung drei Wochen lang zu testen. „Wir wollen den Kunden die Möglichkeit geben, sich mit dem Produkt vertraut zu machen, bevor sie einen Versicherungsvertrag unterschreiben. Wer sich noch unsicher ist, ob er zu InScore wechseln möchte, kann sich so selbst von den Funktionalitäten überzeugen“, erklärt Julian Winter, Product Owner die Motivation hinter dem InScore Testservice. Die Testphase dient dem Kennenlernen der Telematik-Funktion und beinhaltet keinen Versicherungsschutz. Im Schadensfall greift die bestehende KfZ-Versicherung.

Die Anmeldung  ist schnell erledigt: Lediglich wenige Anmeldeinformationen wie Name, E-Mail Adresse und Fahrzeugidentifikationsnummer müssen eintragen werden, dann können die Tester in aller Ruhe entscheiden, ob sie zu InScore wechseln möchten, um ihre Versicherungssumme, beim Griff ans Lenkrad, künftig, wortwörtlich, selbst in der Hand zu haben: “Wie hoch die Ersparnis am Ende ist, liegt in der Hand des Fahrers“, betont Julian Winter. „Und das Beste dabei, der Kunde spart nicht nur bei der Versicherungsprämie, sondern es gilt die Devise: je höher der Driver Score, desto geringer sind Fahrzeugverschleiß, Verbrauch und Emissionen.

Holger Kirsch

Pressesprecher
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Oliver Wihofszki

Leiter Unternehmenskommunikation
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