Geldscheine

Die Einlagensicherung der Mercedes-Benz Bank.

Die Einlagen bei der Mercedes-Benz Bank sind durch die gesetzliche Einlagensicherung und die freiwillige Einlagensicherung mit über 340 Mio. Euro pro Kunde abgesichert.

Gesetzliche Einlagensicherung

Für Banken in Deutschland gilt eine gesetzliche Einlagensicherung in Höhe von maximal 100.000 Euro pro Kunde. Dieser Betrag wird durch die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) abgedeckt. 

www.edb-banken.de

Freiwillige Einlagensicherung

Darüber hinaus ist die Mercedes-Benz Bank dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken angeschlossen. Dadurch sind die Einlagenprodukte der Mercedes-Benz Bank, wie Tagesgeldkonten, Festzinskonten, Einlagen-Sparpläne geschützt – und zwar mit aktuell über 340 Mio. Euro pro Kunde. Die Höhe der Einlagensicherung beträgt derzeit pro Kunde 20% des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank. Bei der Mercedes-Benz Bank ergibt sich daraus derzeit ein Betrag von über 340 Mio. Euro pro Kunde. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Bundesverbandes deutscher Banken e.V.

www.bankenverband.de

Gibt es Einschränkung der freiwilligen Einlagensicherung?

Aufgrund der Reform des Einlagensicherungsfonds, deren Ziel es ist, den Schutz des Einlagensicherungsfonds vor allem auf private Kunden zu konzentrieren, gelten für gewerbliche Kunden künftig folgende Einschränkungen:

  1. Ab dem 1. Oktober 2017 unterliegen bankähnliche Kunden (bestimmte Wertpapierfirmen und Finanzinstitute) sowie Bund, Länder und Kommunen nicht mehr dem Schutz der freiwilligen Einlagensicherung. 
    Der Schutz für Unternehmen, Versicherungen und halbstaatliche Stellen, wie etwa Versorgungswerke, bleibt erhalten, wird aber wie folgt angepasst: 
  2. Ab dem 1. Oktober 2017 werden Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen nicht mehr durch den freiwilligen Einlagensicherungsfonds geschützt. Für Papiere, die vor dem 1. Oktober 2017 erworben wurden, gilt ein Bestandsschutz. 
  3. Ab dem 1. Januar 2020 werden Einlagen mit einer Laufzeit von mehr als 18 Monaten vom Schutz ausgenommen, sofern sie nicht von Privatpersonen oder Stiftungen gehalten werden. Auch hier gilt ein Bestandsschutz für Einlagen, die vor dem Stichtag vereinbart wurden. 

Diese beiden Regelungen gelten ausdrücklich nicht für Privatpersonen und Stiftungen. Weitere Informationen zur Reform des Einlagensicherungsfonds sowie zum Schutzumfang der freiwilligen Einlagensicherung finden Sie unter http://www.einlagensicherungsfonds.de  


Was ändert sich künftig beim Sicherungsumfang der freiwilligen Einlagensicherung?

Der Einlagensicherungsfonds besteht seit 1976 und anfänglich galt eine die Sicherungsgrenze in Höhe von 30% des haftenden Eigenkapitals. In der Zwischenzeit hat sich die Bankenwelt aber erheblich verändert. Viele Banken sind heute deutlich größer und daher auch mit deutlich mehr Eigenkapital ausgestattet als damals. Damit sind auch die Sicherungsgrenzen in den letzten Jahren erheblich gestiegen. In Zukunft werden sie auf Grund der zunehmend strengeren Eigenkapitalvorschriften (Basel III) weiter kräftig steigen, was zu höheren Sicherungsbeträgen führen dürfte.

  • Ab 1. Januar 2020: Absenkung der Sicherungsgrenze von 20% auf dann 15%.
  • Ab 1. Januar 2025: Absenkung der Sicherungsgrenze von 15% auf dann 8,75%.

Trotz dieser Absenkungen wären die Einlagen von Kunden der Mercedes-Benz Bank (gemessen am haftenden Eigenkapital der Mercedes-Benz Bank per 31.12.2016) im Jahre 2025 immer noch mit über 150 Mio. Euro pro Kunde abgesichert.

Wie nutzt die Mercedes-Benz Bank die Kundeneinlagen?

Als Automobilbank nutzen wir den größten Teil unserer Kundeneinlagen zur Refinanzierung von Leasing- und Finanzierungsengagements für Fahrzeuge der Daimler AG in Deutschland. In diesem Geschäft legen wir großen Wert auf ein solides Risikomanagement mit verantwortungsvoller Kreditvergabe auf Basis einer sorgfältigen Bonitätsprüfung. Überschüssige Liquidität wird von der Mercedes-Benz Bank sehr konservativ in sichere Anlagen investiert.